Auswirkung der Corona-Pandemie auf Regionalfenster-Kontrolltätigkeit

Die weiter fortschreitende Corona-Pandemie und die damit verbundene notwendige Einschränkung von Kontakten wirkt sich auch auf die Durchführung von Kontrollen aus. Um die Gesundheit von Mitarbeitern der Zertifizierungsstellen und der zu kontrollierenden Betriebe nicht zu gefährden und eine Weiterverbreitung des Virus nicht zu fördern, empfehlen wir zum jetzigen Zeitpunkt Regionalfenster-Kontrollen vor Ort auf den Betrieben nicht durchzuführen.

Da Regionalfenster-Zertifikate bis Ende eines jeweiligen Kalenderjahres gültig sind, können Folgekontrollen nach Absprache zwischen Lizenznehmer und Zertifizierungsstelle auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Sollte die derzeitige Situation länger andauern und in manchen Fällen eine Verlängerung der Zertifikatslaufzeit notwendig machen, kann diese Möglichkeit gemäß Leitfaden Kontrollen (Kapitel 6) eingeräumt werden.  

Erstkontrollen können jedoch in der Regel terminlich nicht verschoben werden. Aufgrund der besonderen Situation und oben beschriebener Gründe räumen wir die Möglichkeit ein, Erstkontrollen telefonisch oder per Videoschaltung durchzuführen. Dabei muss gewährleistet sein, dass für die Kontrolle erforderliche Unterlagen dem Auditor vom zu kontrollierenden Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Die Kontrolle vor Ort ist zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

Da nicht absehbar ist, wie lange diese besondere Situation bestehen wird, gilt die beschriebene Regelung für Erstkontrollen solange nichts Anderslautendes bekannt gegeben wird.